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Cemit am Austrian Life Science Day 2026 in Wien

Copyright @LISAvienna / Ludwig Schedl

Bereits beim Check‑in und in der begleitenden Ausstellung wurde deutlich, wie stark das Interesse an Kooperationen und standortübergreifendem Austausch ist. Über den gesamten Tag hinweg ergänzten strukturierte Matchmaking‑Meetings das Konferenzprogramm und ermöglichten gezielte Gespräche mit potenziellen Partnern.

Rahmenbedingungen und regulatorische Entwicklungen

Nach den Begrüßungsworten u. a. von Vertretern des aws, FFG, LISAvienna, ecoplus und der Wirtschaftsagentur Wien startete das Programm mit einem Fokus auf Rahmenbedingungen.
Sabine Embacher‑Aichhorn (KKS Innsbruck) gab einen fundierten Überblick über die Klinische Studien‑Landschaft in Österreich und zeigte auf, wie Kompetenzzentren und Studieninfrastruktur die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Ilona Reischl‑Kok (AGES/BASG) beleuchtete aktuelle regulatorische Trends und Aktivitäten im Bereich klinischer Prüfungen – ein besonders relevanter Beitrag für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in frühen Entwicklungsphasen.

Innovationen, Trends und Praxisbeispiele

Im weiteren Verlauf standen Innovationen und neue Ansätze im Mittelpunkt. Besonders spannend war der Beitrag von Gernot Plank (NumeriCor) zu Simulationen, KI‑basierten digitalen Zwillingen und In‑silico‑klinischen Studien. Praxisnahe Einblicke boten außerdem Beiträge zu klinischer Studieninfrastruktur in Wien sowie zur Zusammenarbeit zwischen Industrie und spezialisierten Technologieanbietern, etwa am Beispiel von Boehringer Ingelheim und XRS Medical.

Förderung, Bias und Real‑World Insights

Am Nachmittag lag der Fokus der Veranstaltung auf Förderprogrammen und Finanzierung, darunter die neue Initiative Digital Health Austria, vorgestellt von aws, FFG und LBG. Ergänzt wurde das Programm durch einen wichtigen Impuls zum Thema Bias in klinischen Studien sowie durch Real‑World‑Insights zur klinischen Entwicklung von Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Austausch und Vernetzung

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten war der Austrian Life Science Day vor allem eines: eine Plattform für persönlichen Austausch. Das gemeinsame Foto mit den Teilnehmer:innen aus Tirol unterstreicht die Bedeutung regionaler Vernetzung und den Mehrwert standortübergreifender Zusammenarbeit innerhalb der österreichischen Life‑Science‑Community.

Der Austrian Life Science Day 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Forschung, Wirtschaft und Förderstellen ist – und lieferte zahlreiche Impulse für zukünftige Projekte, Kooperationen und Innovationsvorhaben.

Im Juni 2027 wird der fünfte Austrian Life Science Day in Salzburg stattfinden.

Unsere
Expertin

Dr. Verena Biedermann-Dreiseitl

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